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Eine Geschichte der Bärte Teil 2

A History of Beards Part 2

1900 und die Ära des Schnurrbarts.

Mit dem Jahrhundertwechsel änderte sich auch der Stil der Gesichtsbehaarung. Der Vollbart verschwand und der Schnurrbart hielt Einzug. Genauer gesagt: der Lenkerbart! Der Schnurrbart erlangte während des Ersten Weltkriegs Bedeutung, da Soldaten mit Vollbart keine Gasmaske tragen konnten. Da sie sich nicht von ihrer gesamten Gesichtsbehaarung trennen wollten, war der Schnurrbart die Alternative.

Präsident William Howard Taft machte den Schnurrbart in den USA populär. Doch nicht nur in Amerika war er beliebt, denn überall tauchten plötzlich Schnurrbärte auf! Nach Kriegsende pflegten die Männer ihre Oberlippenbehaarung sorgfältig und rasierten sich weiterhin den Rest des Gesichts. Die Ära des Schnurrbarts hatte endgültig begonnen.

1920er Jahre

Der Schnurrbart war so beliebt, dass man, wenn man keinen hatte, von Männern, Frauen und der Familie gemieden wurde. Das stimmt zwar nicht ganz, aber er war weit verbreitet. Agatha Christie schrieb über den schnurrbärtigen Detektiv Hercules Poirot, und er wurde zum Inbegriff des Schnurrbarts!

Dann kam Charlie Chaplin mit seinem Zahnbürstenbart. Dieser Look wurde später von Oliver Hardy, bekannt durch das Duo Laurel und Hardy, kopiert. Sein berüchtigtster Träger war kein Geringerer als Adolf Hitler. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand der Zahnbürstenbart – wenig überraschend! Heute gilt es als anstößig, die Oberlippe so zu behaaren, aber man sieht ihn immer noch hin und wieder.

Es kursieren Gerüchte, dass das Tragen eines Zahnbürstenbartes in Deutschland verboten sei, aber das stimmt nicht. Zumindest konnte ich keine Beweise dafür finden.

Clark Gable

Ehrlich gesagt, mein Schatz, ist mir das völlig egal! Wohl die berühmteste Zeile der Filmgeschichte. Gesprochen von Rhett Butler in „Vom Winde verweht“. Butler wurde von der Filmikone Clark Gable gespielt, der damit einen neuen Trend auslöste. Der Bleistiftbart war in den 40er-Jahren der letzte Schrei – und das verdanken wir der Filmlegende.

Es war ein würdevoller Look mit einer gewissen Eleganz, als ob nur Politiker, die Oberschicht und das Königshaus diesen Stil tragen dürften. Auch George Orwell und Sammy Davis Jr. wählten diesen Stil. Es war eine Zeit, in der Männer noch Gentlemen waren und dem auch entsprechend aussahen – sie spielten es nicht nur!

Der Ziegenbart

Als der Schnurrbart allmählich verschwand, entstand ein neuer Trend: der Spitzbart. Die 50er-Jahre waren die Ära von Rock ’n’ Roll, Swing, den Pink Ladies und den T-Birds. Letztere waren übrigens alle kahlgeschoren, genau wie die Pink Ladies. 
Meine Damen! Tatsächlich hat sich die Mehrheit der Männer für die glatte Rasur entschieden.

Der Ziegenbart war die Lösung für Männer, die einen Bart wollten, aber nicht den ganzen. Er wurde vor allem von Jazzmusikern in den USA eingeführt, verbreitete sich aber schnell über den Atlantik. Heutzutage wird der Ziegenbart von den meisten Männern, die sich einen Bart wachsen lassen wollen, gemieden. Er gilt als eine Art Bart zweiter Klasse, ist aber in bestimmten Clubs und bei einem Teil der älteren Generation immer noch beliebt.

Koteletten und mehr

Die Koteletten wurden zum absoluten Trend in Sachen Gesichtsbehaarung. Der Spitzbart wich den Seiten – ein kompletter Tausch. Koteletten erinnern mich immer an Wolverine aus den X-Men, aber leider sahen sie nie so cool aus wie bei Hugh Jackman!

Der Seitenbart blieb in den 60er- und 70er-Jahren irgendwie im Trend, aus unerfindlichen Gründen. Schlaghosen, große Kragen und Koteletten. Gibt es etwas Besseres?

In den 80ern feierten Schnurrbärte ein fulminantes Comeback! Magnum PI, Freddie Mercury, Hulk Hogan und viele andere trugen den Schnurrbartstreifen mit Stolz. Alle möglichen Stile und Längen waren während des Schnurrbart-Revivals zu sehen. Niemand wollte mehr ohne einen Bart gesehen werden!

Die 90er und 2000er Jahre

Der Dreitagebart avancierte in den 90er-Jahren zum absoluten Must-have-Gesichtstrend. Dreitagebart war der letzte Schrei, Prominente trugen ihn mit Stolz und gaben Unsummen für ein perfektes Styling aus. Mode-, Sport- und Filmikonen machten den Dreitagebart zum unverzichtbaren Accessoire fürs Gesicht!

Genau genommen begann der Dreitagebart-Look in den 80er-Jahren mit Sänger George Michael und Schauspieler Don Johnson. Richtig populär wurde er aber erst in den 90er-Jahren und hielt sich bis weit in die 2000er-Jahre hinein. Firmen begannen daraufhin, Trimmer speziell für die perfekte Bartlänge zu entwickeln.

Tom Cruise und Brad Pitt gehörten Anfang der 2000er-Jahre zu den Prominenten, die einen Dreitagebart trugen, und er stand ihnen hervorragend. Auch Fußballer David Beckham und Craig David trugen diesen stylischen Look. Bis heute ist er bei Berufstätigen beliebt, die im Job keinen Vollbart tragen können, aber mit einem Dreitagebart stilvoll aussehen und ihn perfekt zu Anzug und Krawatte kombinieren können.

Die Rückkehr des Vollbartes

Etwa um 2012 kam der Vollbart wieder in Mode. Die Männer mit diesen wilden Bärten wurden als Hipster bezeichnet – ein Wort, bei dem die meisten Männer heute mit Abscheu und Verärgerung zusammenzucken. Hipster galten als jüngere Männer in ihren Zwanzigern mit Vollbart, karierten Hemden und Kaffees mit absurden Namen, meist mit Magermilch. Einige dieser Männer waren Veganer oder Vegetarier und trugen dazu bei, dass bärtige Männer einen schlechten Ruf bekamen.

Der Begriff „Hipster“ ist zum Glück in Vergessenheit geraten, obwohl er vereinzelt noch verwendet wird. Bartpflegeprodukte generieren enorme Umsätze. 2018 wurde der Markt auf rund 24 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2026 auf über 43 Milliarden US-Dollar anwachsen. Bärte werden uns also wohl noch eine Weile begleiten.

Was bringt die Zukunft für Bärte?

Wenn wir die Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte zurückblicken, stellen wir fest, dass Bärte immer präsent waren. Sei es ein Vollbart oder eine andere Form der Gesichtsbehaarung. Zweifellos wird bald ein neuer Trend auftauchen, aber ich glaube, Vollbärte werden uns noch lange begleiten. Ich kann die Zukunft nicht vorhersagen, aber wenn ich wetten müsste, würde ich sagen, der nächste große Trend in Sachen Gesichtsbehaarung kommt um 2030. Doch auch dann wird es eingefleischte Vollbartträger geben, die ihren Stil niemals ändern werden.

Für Bartpflege-Fans gibt es heutzutage mehr Auswahl denn je – allein in Großbritannien bieten Hunderte von Unternehmen Bartpflegeprodukte an. Wöchentlich verkaufen sie Hunderttausende von Bartölen, -balsamen, -butter und anderen Produkten. Ein eigenes Bartpflegeunternehmen zu besitzen, gehört aktuell zu den am schnellsten wachsenden Nebeneinkünften. Manche können damit sogar sehr gut verdienen und sind damit sehr erfolgreich.